IG Kultur Steiermark

Rückblick 2016

Das war 2016 für die IG Kultur Steiermark:
Hier die Jahresdokumentation: KULTUR ist…Zukunftssache

Das Jahr 2016 stand unter dem Motto „Kultur ist Zukunftssache“. Mit der Plakataktion „KULTUR ist….“ wurde Anfang des Jahres der Reflexionsprozess zum Kulturbegriff gestartet. Durch die Behandlung der Petition „Zukunft sieht anders aus“ im Petitionsausschusses gab es die Möglichkeit die Anliegen der Kuturschaffenden dem steirischen Landtag näher zu bringen. Die Lage und Zukunft von Kunst und Kultur in zeitgenössischen kapitalistischen Gesellschaften wurde im eintägigen Symposium „Matryoshka Effect“ aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und diskutiert. Gestartet wurde 2016 auch mit einer kostenlosen juristischen und steuerrechtlichen Beratung für KünstlerInnen und Kulturvereine im Projekt „KünstlerInnen sind gut beraten“.
Bei der inzwischen 3. Novelle des Kultur- und Kunstförderungsgesetzes gab die IG Kultur Steiermark 2016 eine Begutachtung zum Gesetzesentwurf ab, ebenso wie eine Stellungnahme zur Novelle des Steiermärkischen Veranstaltungsgesetzes und zum Lustbarkeitsabgabegesetz der Steiermark.

 

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WeiterWissenWorkshop “wir rechnen ab!” 2017

Workshop zur Förderabrechnung mit dem Land Steiermark und der Stadt Graz

Die IG Kultur Steiermark bietet gemeinsam mit der Kulturabteilung des Landes Steiermark und der Stadt Graz einen kostenlosen Workshop zu den Förder-Abrechnungsmodalitäten an.
Mit
Mag.a Silvia Fischer (Referatsleiterin Förderungen & Service / A9 Land)
Gerald de Montmorency (Kulturamt Stadt Graz)

am Dienstag 14.März / 15:00-17:00 Uhr im Forum Stadtpark / Stadtpark 1, 8010 Graz

Anmeldung: office.igkultur@mur.at

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Kostenlose Rechts- und/oder Steuerberatung!

fotoKünstlerInnen sind gut beraten!
Kostenlose Rechts-und/oder Steuerberatung für KünstlerInnen und Kulturvereine

Monatliche Beratungen in Graz (Ausnahme August) und punktuell in der Region. Jeweils ein/e ExpertIn steht für juristische oder steuerrechtliche Fragen in einem vertraulichen Beratungsgespräch zur Verfügung. Die kostenlose Beratung ist begrenzt auf eine Stunde pro Person und Jahr.

Termine / Ort / BeraterInnen:
* Fr, 10.März (15-18Uhr) / Kultur in Graz (Lagergasse 98a, 8020) / Dr.Bauer&Mag. Ehgartner
* Do,6.April (15-18Uhr) / Kultur in Graz (Lagergasse 98a, 8020) / Dr.Beck &Schachner+Partner
* Fr, 12.Mai (15-18Uhr) / Kultur in Graz (Lagergasse 98a, 8020) / Dr.Bauer&Mag. Ehgartner
* Do,8.Juni (15-18Uhr) / Kultur in Graz (Lagergasse 98a, 8020) / Dr.Beck &Schachner+Partner
* Fr, 23.Juni (15-18Uhr) / Schloss Pöllau bei Hartberg / Dr.Bauer&Mag. Ehgartner
* Do,6.Juli (15-18Uhr) / Kultur in Graz (Lagergasse 98a, 8020) / Dr.Beck &Schachner+Partner

Anmeldung zu einem bestimmten Termin mit Kennwort „Beratung + Datum“ im Betreff an office.igkultur@mur.at
Anmeldung BITTE mit kurzer Darstellung der Fragestellung (Stichworte) und Angabe einer Telefonnummer. Wir bitten um verbindliche Anmeldung und bei Verhinderung um rechtzeitige Absage des Termins. Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl.
Mehr Informationen unter office.igkultur@mur.at oder Tel.0316/82773422
Mehr »

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Kultur der Worte oder Kultur der Nachhaltigkeit?!

Im Endspurt zur Gemeinderatswahl in der Stadt Graz wird Kultur doch noch ein Thema.

Im Rahmen des Kulturdialoges am 16. Jänner sind sich die Vertreterinnen und Vertreter aller Parteien einig, die mehrjährigen Förderverträge weiterzuführen. Gut so.
Von einer Index-/Inflationsanpassung ist aber leider nach wie vor keine Rede. Daraus resultierende Realförderverluste für langjährige Kulturprojekte führen zu einer Verschärfung der ohnehin schon prekären Arbeitsverhältnisse von Künstlerinnen und Künstlern.

Erfreulich, dass der Bürgermeister das Kulturressort als das wichtigste Ressort der Stadt ausgerufen hat! Doch was folgt dieser „Auszeichnung“ konkret?
Es stellt sich die Frage, ob es in Graz möglich sein wird, substanzielle Verbesserungen in einem Dialog mit der lokalen Szene zu erarbeiten, oder ob über die Köpfe der betroffenen Kulturschaffenden hinweg Entscheidungen getroffen werden, nur um sich politisch zu profilieren.
Während manche mehr Wirtschaftlichkeit von der Kulturszene fordern, werden parallel dazu die Rahmenbedingungen verschlechtert und zahllose Arbeitsplätze gefährdet. Mittlerweile hat der Titel „Verbotshauptstadt“ den der „Kulturhauptstadt“ längst verdrängt. In der momentanen Situation optimistisch zu sein, muss man sich leisten können.
Es braucht entsprechende nachhaltige Schritte.

Den Worten müssen Taten folgen.

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Petition -Kulturschaffende für eine Verbesserung der neuen Wohnunterstützung!

Am 17.Jänner 2017 übergab die IG Kultur Steiermark folgende Petition an den Landtag Steiermark um auf die oft prekäre finanzielle Lage von Kulturschaffenden aufmerksam zu machen:

Kulturschaffende für eine Verbesserung der neuen Wohnunterstützung!

Seit dem Jahr 2010 gab es in der Steiermark im Kulturbereich massive Kürzungen, die viele Kulturschaffende in eine existenzbedrohende Lage gebracht haben. Soziale Leistungen müssen daher verstärkt von Künstlerinnen und Künstlern in Anspruch genommen werden.

Mit 1. September 2016 wurde nun auch noch die Wohnbeihilfe abgeschafft und durch eine neue Wohnunterstützung ersetzt. Diese bringt viele Verschlechterungen mit sich und führt dazu, dass sich Kulturschaffende, die von dieser Unterstützung abhängig sind, das Wohnen kaum mehr leisten können. Die Kürzungen bei der Mindestsicherung haben ebenso große Auswirkungen und verschärfen die soziale Lage.

Die IG Kultur wendet sich deshalb mit einer Petition an den Landtag und fordert die Rücknahme der Verschlechterungen.

Die UnterzeichnerInnen fordern

  • Rückkehr zu den Einkommensgrenzen der Wohnbeihilfe
  • Keine Einberechnung der Familienbeihilfe ins Haushaltseinkommen
  • Keine Einberechnung von Alimentationszahlungen ins Haushaltseinkommen
  • Keine Senkung des Kinderrichtsatzes bei der Mindestsicherung
  • Kompensation des Wegfalles des ergänzenden Wohnungsaufwandes bei der Mindestsicherung
  • Rückkehr zur Wohnbeihilfe
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